Am Podium in Wil, organisiert von der GLP und Wil24, prallten Sparpolitik, Investitionen und Sicherheitsfragen frontal aufeinander. Die fünf Kandidierenden zeigten klare Unterschiede in ihren Zielen für die Stadt.
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Besonders deutlich wurde die grundsätzliche Differenz bei der Frage, ob Wil eher ein Einnahmen- oder ein Ausgabenproblem habe. Während Reimann und die SVP klar auf Sparpolitik setzten, warnte Sarbach vor einem Stillstand. «Stillstand ist für eine Stadt wie Wil keine Option», sagte er. Viele Investitionen seien über Jahre aufgeschoben worden. Weitere Sparrunden würden direkt Vereine, Kultur und Infrastruktur treffen.
Alle Kandidierenden beschrieben Wil grundsätzlich als attraktive Stadt, doch die Wege dorthin unterscheiden sich. Mike Sarbach warnte vor einer schleichenden Verödung der Innenstadt und kritisierte die Umnutzung publikumsorientierter Flächen. Entscheidend seien Menschen, «die aktiv Verantwortung übernehmen». Diese gelte es besser zu vernetzen.
